Ehrenabend der First Responder

19.09.2026
15 Jahre First Responder - Ehrenabend und Helferfest

15 Jahre sind vergangen, seit die Idee der „First Responder“ in Lauterhofen aktiv umgesetzt wurde. Was als Vision begann, ist heute ein unverzichtbarer Pfeiler der medizinischen Erstversorgung in der Marktgemeinde Lauterhofen und teilweise deren Grenzen hinaus.

Zum 15-jährigen Bestehen luden die First Responder zu einem besonderen Ehrenabend, der nicht nur auf die Vergangenheit blickte, sondern auch die Wertschätzung für das Engagement der Helfer zum Ausdruck brachte.

Hohes Gästeaufgebot
Der erste Vorstand der First Responder, Ludwig Lang, begrüßte die zahlreichen Gäste. Unter den Ehrengästen befanden sich prominente Vertreter aus Politik und Verwaltung: Landrat Martin Meier, Bürgermeister und Hausherr Xaver Lang sowie Altbürgermeister Peter Braun und der Mitglieder des Marktrates. Auch die Spitzen der beteiligten Organisationen waren vertreten: BRK-Kreisbereitschaftsleiter Marco Obst, Kreisbrandrat Jürgen Kohl, der 1. Kommandant der Feuerwehr Lauterhofen, Stefan Reindl, sowie der Vorstand der Feuerwehr Lauterhofen, Robert Schimmerer.

Aus dem medizinischen Bereich waren zudem u.a. die Feuerwehrärztin und Ärztliche Leiterin der First Respondern Dr. Patricia Menke und der Leiter der Bildungseinrichtung des BRK in Hohenfels, Wolfgang Liedl vertreten.  Die Kirche wurde durch Herrn Pfarrer Gerhard Ehrl vertreten.
Neben den aktiven First Respondern fanden sich auch die Helfer des vorangegangenen „Tags der offenen Tür“ ein.

Rückblick auf eine Erfolgsgeschichte
Ludwig Lang führte die Gäste durch die Geschichte der First Responder in Lauterhofen. Er dankte Andreas Aigner für die ursprüngliche Initiative und allen Unterstützern, die zum Gelingen dieser sinnvollen Einrichtung beigetragen haben. Ein wichtiger Meilenstein war die Gründung des Fördervereins, dessen erster 1. Vorstand Dr. med. Josef Brandl leider viel zu früh verstarb. Vorsitzender Lang würdigte auch die Kooperationsvereinbarung von 2011 zwischen der Marktgemeinde Lauterhofen, dem BRK und der Feuerwehr, die die rechtliche und organisatorische Basis schuf.

Landrat erinnert an Pioniergeist
Landrat Martin Meier griff in seiner Rede historische Worte auf. Er erinnerte an die Unterschrift von Landrat Albert Löhner aus dem Jahr 2011, der als Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes den Vertrag unterzeichnete. Löhner hatte diesen Vertrag damals als „einzigartig im Landkreis Neumarkt - „Es wäre schade gewesen, wenn eine solche Idee nicht verwirklicht worden wäre.“ Meier hob die exzellente Idee der „Ersthilfe vor Ort“ hervor.

Zahlen, Daten und medizinische Exzellenz
Der Technische Leiter Andreas blickte auf die Arbeit der letzten 15 Jahre zurück: Insgesamt 3.380 Einsätze waren bis zu diesem Abend zu verzeichnen. Das Spektrum reicht von lokalen Einsätzen in Lauterhofen über Sanitätsdienste und Katastrophenhilfen bis hin zur Absicherung der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bei deren Einsätzen.

Die Ärztliche Leiterin Dr. med. Patricia Menke würdigte aus ärztlicher Sicht die hohe Qualität der Arbeit. Neben der Patientenversorgung liegt der Ärtzlichen Leiterin die Fortbildung der Aktiven am Herzen. Sie erinnerte an die zahlreichen Schulungen durch renommierte Experten, darunter einen Kinderarzt aus Nürnberg, eine Herzspezialistin aus Neumarkt, eine Fachärztin für Verbrennungen aus Hamburg sowie Fachreferenten des BRK.

Zeitauszeichnungen für treue Dienste
Den feierlichen Abschluss bildete die Auszeichnung langjähriger Mitglieder durch BRK-Kreisbereitschaftsleiter Marco Obst und seiner Stellvertreterin Birgit Aigner.

Sie ehrten Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz:

Für 15 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Aigner, Birgit Aigner, Christian Gradl, Stefan Lehmeyer und Xaver Niebler.
Für 10 Jahre Mitgliedschaft: Dr. med. Patricia Menke, Andreas Öchsl und Petra Wittmann.
Für 5 Jahre Mitgliedschaft: Alexander Beyer, Sarah Gerstner, Kerstin Fellner und Robert Spies.

Der Ehrenabend zeigte einmal mehr: Die First Responder sind mehr als nur ein Verband – sie sind eine Gemeinschaft, die durch Engagement, Professionalität und Zusammenhalt anderen ehrenamtlichen in Notsituationen hilf.